Ruhr-Uni-Bochum

Jan Rensinghoff

Journalismus, Medienrecht, Technische Universität Dortmund

 

Titel des Promotionsprojekts: Das Recht auf Vergessenwerden nach der DatenschutzgrundVO und seine konkrete Umsetzung

Die weltweit wertvollste Ressource ist nicht länger Öl, sondern Daten", titelte unlängst der Economist und beschrieb damit sehr treffend die aktuellen Entwicklungen im Informationszeitalter. Spätestens seit der NSA-Affäre ist den Menschen klar geworden, wie essentiell wichtig der vertrauliche Umgang mit personenbezogenen Daten ist und welch enormes Gefährdungspotenzial hinter einem Missbrauch dieser Daten steckt. Datenschutz und Informationsfreiheit stehen in einem Spannungsverhältnis, dessen Austarierung eine große Herausforderung darstellt. Das neue "Recht auf Vergessenwerden" nach der EU-DSGVO versucht, genau dafür eine Grundlage zu schaffen. Im Fokus der Arbeit steht, zu untersuchen, wie dieser Ausgleich widerstreitender Interessen bestmöglich zu bewerkstelligen ist und welche Regulierungsansätze dafür sinnvoll und zielführend sind.

Betreut von: Prof. Tobias Gostomzyk

 

E-Mailjan.rensinghoff@rub.de 
Website: https://journalistik.tu-dortmund.de/institut/beschaeftigte/wissenschaftliche-beschaeftigte/dipl-jur-jan-rensinghoff/ 

Sechuman

Veröffentlichungen (ausgewählt):

Farke, Florian; Rensinghoff, Jan; Dürmuth, Markus; Gostomzyk, Tobias: Recht auf Vergessen, Datenschutz und Datensicherheit Issue 2019

 

Vorträge (ausgewählt):

Rensinghoff, Jan; Farke, Florian; Dürmuth, Markus; Gostomzyk: Work in Progress: The European “Right to Be Forgotten” – Legal and Technical Challenges of Search Engines Complying With the Right to Erasure, Brisbane, AUS, 02.10. – 05.10.2019

Rensinghoff, Jan: Disinformation and Fake News on Social Platforms—Self-Regulation or Law? A Comparison of the EU and German Regulation Approaches, Aachen, 09.-13.09.2019